Rückenschmerzen

Rückenschmerzen kennt fast jeder: 80 Prozent der Deutschen haben mindestens einmal im Leben mit dem Rücken zu tun. Meist ist es nichts Ernstes, aber die Schmerzen sind der zweithäufigste Grund für Arztbesuche (nach Erkältungen) und der häufigste Grund für Krankschreibungen. Das Volksleiden Nr. 1 kostet die Volkswirtschaft jährlich 50 Milliarden Euro, von dem oft chronisch verlaufenden persönlichen Leiden gar nicht zu reden. Hinter den Diagnosen unspezifisches Hals-, Brust- oder Lendenwirbelsäulensyndrom, degenerative Wirbelsäulen-Symptomatik oder Hexenschuss verstecken sich in über 80 Prozent erstmal „nur“ Muskelverspannungen und die altersüblichen Verschleißerscheinungen, die für sich genommen aber keine Beschwerden machen. Bandscheiben sind nur in drei bis fünf Prozent der Rückenschmerzen ursächlich beteiligt.

Unsere knöcherne Körperachse wird von 150 Muskeln und einem komplexen Geflecht von Bändern und Sehnen aufrecht gehalten. Werden diese im Berufsleben ständig einseitig belastet oder dauerhaft unterfordert, machen sie immer häufiger schon in jungen Jahren unangenehm auf sich aufmerksam. Kommen noch Dauerstress, Angst und Sorgen hinzu, wird neben dem sportlichen Trainingsprogramm mit Dehn- und Kräftigungsübungen noch eine psychosomatisch-psychosoziale Betreuung notwendig. Für die medizinische „Erstversorgung“ hat sich die Mesotherapie äußerst gut bewährt. Je früher behandelt wird, desto schneller sind Erfolge zu verzeichnen. Dank ihrer synergistischen Wirkkomponenten hilft die Mesotherapie aber auch bei schweren oder erfolglos vorbehandelten Fällen. Durch die gezielten Mini-Injektionen in die Haut über dem schmerzenden Bereich können die medizinischen Wirkstoffe direkt an die betroffenen Strukturen des Halteapparates gelangen und dort ohne Umwege und Wirkungsverlust aktiv werden. Auf der Basis eines lokalen Betäubungsmittels kommen die passenden homöopathischen Komplexe, Durchblutungsmittel und ein Muskelrelaxans in niedriger Dosierung zum Einsatz. Cortison wird in der Mesotherapie grundsätzlich nicht verwendet, wegen der Gefahr für Infektion oder Hautnekrose, aber auch um die körpereigenen Reparaturmechanismen nicht zu blockieren. Dagegen wird dem Cocktail ein Tropfen eines Antirheumatikums zugefügt, wenn die Schmerzen einen entzündlichen Charakter haben. Tabletten oder Salben werden dadurch meist unnötig, die Belastung des Organismus ist äußerst gering. Die Wirkung setzt innerhalb weniger Minuten ein und ist durch die Bildung eines Hautdepots mit quasi kontinuierlicher Wirkstofffreigabe oft auch anhaltend. Die Sitzungen können mit mindestens einer Woche Abstand je nach Bedarf wiederholt werden. Eine physiotherapeutische oder osteopathische Unterstützung kann jederzeit kombiniert werden. Durch ein derartiges ganzheitliches Behandlungskonzept in Verbindung mit den entsprechenden Lebensstiländerungen haben unsere Patienten die besten Chancen auf ein zukünftig rückenschmerzfreies Leben.

Der DGM Therapeuten-Finder

Für Rat suchende Patienten sind bundesweit und international Adressen von geschulten Therapeuten abrufbar. Nutzen Sie einfach unseren Therapeuten-Finder, um einen Mesotherapeuten in Ihrer Nähe zu finden: