1. Vorstand
Dr. Britta Knoll
Pariser Platz 4
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Hilfe bei Arthrose - Mesotherapie hilft!

Die Gelenksarthrose ist die häufigste chronische Gelenkserkrankung in der westlichen Welt. Oft haben die Patienten eine Odyssee mit verschiedenen diagnostischen Verfahren hinter sich, bis sie einen Mesotherapeuten wegen ihrer Arthrose aufsuchen. Sie haben es mit Schmerzmitteln und Physiotherapie versucht, und müssen sich bei Erfolglosigkeit mit dem Gedanken der Operation auseinandersetzen. Die Beschwerden sind vielfältig, entsprechend den betroffenen Gelenken und dem Schweregrad der bestehenden degenerativen oder entzündlichen Veränderungen. Am häufigsten verbreitet ist die Knie-Arthrose. Erbliche Faktoren machen sich bei den Finger-Arthrosen bemerkbar. Andere Ursachen für die Arthrose sind z.B. dauerhafte Überlastung , Fehlbelastung, Übergewicht, Mangel an Mikronährstoffen und Hyaluron, dem universellen „Schmiermittel“. 

Bei allen degenerativen Gelenkveränderungen finden wir folgenden Teufelskreis:
Das Leiden beginnt schleichend mit einer Gelenkirritation, gefolgt von einer Entzündung, die anfangs als Missempfindung, später als Schmerz wahrgenommen wird. Das wiederum führt zu Schonung und Fehlbelastung des betroffenen Bereiches. Die gleichzeitigen Muskelverspannungen und die Unterversorgung mit Sauerstoff führt zu einer Anreicherung von schädlichen Stoffwechselprodukten, Ermüdung, Degeneration und letztendlich Chronifizierung mit weiterer Verschlechterung im Laufe der Zeit. Typische Beschwerden sind das morgendliche Steifigkeitsgefühl, der Anlauf- und Belastungsschmerz, sowie eine Kälteempfindlichkeit, oft auch eine Wetterfühligkeit. Rötung und Gelenkschwellung finden sich nur bei einem entzündlichen Schub. Im „ausgebrannten“ Zustand reibt das Gelenk, ist die Funktion stark eingeschränkt und äußerlich werden Deformierungen und Muskelschwund sichtbar. Der Arthroseschmerz entsteht in erster Linie in der Gelenkkapsel, der umgebenden Muskulatur und den Sehnenansätzen. Der Gelenkknorpel selbst hat weder Nerven noch Blutgefäße und ist auf eine Versorgung über Diffusion aus dem umgebenden Bindegewebe angewiesen.

Wie kann man nun diese lästigen Arthrosebeschwerden ganzheitlich therapieren, ohne die so häufigen Nebenwirkungen und Unverträglichkeiten bei langfristiger Tabletteneinnahme?
In der Mesotherapie wird die Wirkung der Akupunktur durch das Hinzunehmen passender niedrigdosierter Arznei-Wirkstoffe deutlich verstärkt. Die Auswahl erfolgt für jeden Patienten entsprechend seiner Symptomatik: ist das Gewebe am Erkrankungsort kalt und die Schmerzen chronisch, braucht man ein Durchblutungsmittel, das so richtig einheizt. Handelt es sich um Verspannungen der Muskulatur, wie so häufig bei Büro- und Computerjobs, braucht man ein Muskelrelaxans; bei Stress Magnesium, bei Arthrose Calcitonin und Hyaluron, das nachweislich im Gelenk den Knorpelschaden reparieren hilft. Nervenschmerzen brauchen u.a. B-Vitamine und etwas mehr Geduld. Bei akuten Entzündungen können die Antirheumatika dank Mesotherapie und tropfenweiser Dosierung völlig ungefährlich am Ort der Erkrankung über die Haut eingebracht werden, um wie die anderen Wirkstoffe auch, gezielt an den Ort des Übels zu gelangen. Die Schmerzlinderung wird manchmal bereits nach wenigen Minuten wahrgenommen, zur offensichtlichen Überraschung des Patienten (und manchmal auch des Arztes). Oft genügen dank der Speicherfunktion der Haut 1-2 Behandlungen mit einer Woche Abstand, um ein lang anhaltendes Ergebnis zu erzielen. Auch homöopathische und pflanzliche Arzneien können dazu kombiniert werden, um einen ganzheitlichen Effekt zu erreichen.

Dank der erfolgreichen Doppelstrategie und der Schmerzlosigkeit der Mikroinjektionen wird die Mesotherapie von meinen Patienten gern angenommen und immer häufiger nachgefragt. Viele sind ja für jede Tablette dankbar, die sie nicht einnehmen müssen. Die kurze Behandlungszeit, die gute Verträglichkeit und die geringen Kosten des Therapieverfahrens (in der Schmerztherapie ca. 20 Euro pro Sitzung für Selbstzahler) sind weitere durchschlagende Argumente, die jeder Betroffene leicht nachvollziehen kann.


von Dr. med. Britta Knoll

 

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