Carboxytherapie

Wie die Mesotherapie arbeitet die Carboxytherapie mit lokalen Mikroinjektionen in die Haut und das darunter liegende Bindegewebe. Während bei ersterer je nach Anwendungsgebiet verschiedene Vitamine, naturheilkundliche Wirkstoffe und Medikamente zum Einsatz kommen, wird bei der Carboxytherapie lediglich Kohlendioxid injiziert, was sofort die Mikrodurchblutung steigert, die Sauerstoff- und Nährstoffversorgung im Gewebe sowie den Zellstoffwechsel verbessert. Es kommt zur Freisetzung von körpereigenen Wachstumsfaktoren und zu einer Neubildung feiner Gefäße. Die erhöhte Mikrozirkulation verbessert die Hautelastizität, die Hautdichte sowie den Kollagengehalt und verringert Hautfältchen. Außerdem trägt das Gas dazu bei, lokale Fettdepots zu verringern und die Lymphzirkulation zu verbessern.

Da nur mit CO2 gearbeitet wird, kann es nicht zu allergischen Reaktionen kommen. Die Carboxytherapie eignet sich daher sehr gut, um sonst schwierige Zonen wie die Augenregion (Tränensäcke, Augenringe, Krähenfüße, Fettprolaps), Kinn, Hals, Dekolleté oder Narben und „Schwangerschaftsstreifen“ zu behandeln.

Studien zeigen, dass sich mit der Carboxytherapie effektiv und anhaltend die Zeichen der Hautalterung, Cellulite oder lokale Fettansammlungen bekämpfen lassen.

Die Häufigkeit der benötigten Sitzungen richtet sich nach der Art der Anwendung und liegt bei der Schmerzbehandlung z.B. bei etwa ein– bis zweimal mal pro Woche, bei einer ästhetischen Anwendung reichen wenige Behandlungen im Abstand von zwei bis drei Wochen. Die Behandlungsdauer beträgt in der Regel drei bis acht Wochen.

Wie die Mesotherapie ist die Carboxytherapie einfach anzuwenden, schonend und kostengünstig. Die beiden Verfahren lassen sich hervorragend miteinander kombinieren.

Der DGM Therapeuten-Finder

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